Hinweis: Die Inhalte dieser Webseite dienen der allgemeinen Information. Verbindliche und tagesaktuelle Angaben zu Förderprogrammen und Gesetzgebung erhalten Sie auf energiefranken.ch, beim Bundesamt für Energie und auf der offiziellen Webseite Ihres Kantons.
Zeitplan

Die beste Zeit für eine Solaranlage — Wann sollten Sie starten?

Veröffentlicht am 15. Februar 2025 · 8 Min. Lesezeit

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Solaranlage? Sollte man warten oder sofort starten? Hier die Analyse.

Die kurze Antwort: Jetzt!

Jeder Tag ohne Solaranlage ist ein Tag mit teurem Netzstrom. Die Technologie ist ausgereift, die Preise auf historischem Tiefstand, die Förderungen attraktiv.

Jahreszeiten

Installation ist ganzjährig möglich. Frühling und Herbst sind beliebt. Im Sommer sind Installateure oft ausgebucht. Planen Sie 2-4 Monate Vorlauf.

Werden Preise weiter sinken?

Modulpreise haben sich stabilisiert. Weitere deutliche Senkungen sind unwahrscheinlich. Gleichzeitig steigen Strompreise stetig — Solar lohnt sich von Jahr zu Jahr mehr.

Förderfristen beachten

Aktuelle Förderungen sind gesichert, können sich aber ändern. Nutzen Sie die heutigen Bedingungen statt auf zukünftige zu spekulieren.

Wann warten?

Nur sinnvoll bei: bald nötiger Dachsanierung, unsicherer Wohnsituation oder laufendem Hauskauf.

Jeder Tag ohne Solaranlage kostet Geld. Die Technik ist ausgereift, die Preise tief, die Förderungen attraktiv. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt.

Optimale Strategie

Fazit

Der beste Zeitpunkt war vor zehn Jahren. Der zweitbeste ist heute. Warten Sie nicht länger!

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Umweltbilanz und Nachhaltigkeit

Eine Solaranlage in der Schweiz vermeidet pro kWp jährlich rund 400–500 kg CO₂. Bei einer typischen 10-kWp-Anlage sind das über die Lebensdauer von 25 Jahren mehr als 100 Tonnen eingespartes CO₂. Die energetische Amortisation – also die Zeit, bis die Anlage mehr Energie produziert hat als für ihre Herstellung benötigt wurde – liegt bei nur 1–2 Jahren. Danach liefert sie über 20 Jahre lang sauberen, klimaneutralen Strom. Am Ende ihrer Lebensdauer können über 95 % der Materialien recycelt werden. Silizium, Glas und Aluminium werden zurückgewonnen und in neuen Produkten eingesetzt. So schliesst sich der Kreislauf – und Sie leisten einen messbaren Beitrag zur Energiewende in der Schweiz.

Den richtigen Solarinstallateur finden

Die Wahl des Installateurs ist entscheidend für eine erfolgreiche Solaranlage. Achten Sie auf folgende Kriterien: Der Betrieb sollte über eine Swissolar-Zertifizierung verfügen und Erfahrung mit mindestens 50 installierten Anlagen vorweisen können. Holen Sie mindestens drei Offerten ein und vergleichen Sie nicht nur den Preis, sondern auch die verwendeten Komponenten und Garantiebedingungen. Ein guter Installateur bietet eine Vor-Ort-Begehung an und erstellt eine individuelle Ertragsberechnung. Fragen Sie nach Referenzprojekten in Ihrer Region. Der Installateur sollte auch den Papierkram übernehmen: Baumeldung, Pronovo-Anmeldung und Netzgesuch. Seriöse Betriebe bieten zudem Wartungsverträge an, die eine regelmässige Überprüfung der Anlage sicherstellen und so langfristig die optimale Leistung gewährleisten.

Häufige Fragen zur Solaranlage

Wie lange hält eine Solaranlage? Moderne Solarmodule sind auf mindestens 25–30 Jahre ausgelegt. Viele Hersteller geben eine Leistungsgarantie von 25 Jahren mit mindestens 80 % der Nennleistung.

Brauche ich eine Baubewilligung? In den meisten Schweizer Kantonen sind Auf-Dach-Anlagen meldepflichtig, aber nicht bewilligungspflichtig. Ausnahmen gelten in Schutzgebieten und bei denkmalgeschützten Gebäuden.

Was passiert bei Schnee? Schnee rutscht bei geneigten Dächern schnell ab. Der Ertragsverlust im Winter ist minimal – die Hauptproduktion findet von März bis Oktober statt.

Wie viel Strom produziert meine Anlage? Pro kWp installierter Leistung können Sie in der Schweiz mit 900–1’100 kWh Jahresertrag rechnen – je nach Standort und Ausrichtung.

Solarstrom und Elektromobilität

Die Kombination von Solaranlage und Elektroauto ist besonders attraktiv. Ein E-Auto verbraucht rund 15–20 kWh pro 100 km – bei 15’000 km Jähresfahrleistung sind das etwa 2’500 kWh. Mit einer 10-kWp-Anlage produzieren Sie in der Schweiz jährlich rund 10’000 kWh – mehr als genug für Haushalt und Auto. Wer sein E-Auto tagsüber zu Hause laden kann, nutzt den Solarstrom direkt und spart die teuren öffentlichen Ladetarife. Eine smarte Wallbox mit Solarstrom-Optimierung lädt das Auto bevorzugt dann, wenn die Sonne scheint. So fahren Sie praktisch gratis – und CO₂-neutral. Die Investition in eine Wallbox liegt bei CHF 1’500–3’000 inklusive Installation.

Saisonale Planung und Schweizer Marktlage

Die Schweizer Solarbranche verzeichnet eine steigende Nachfrage, besonders in den Frühjahrsmonaten. Wer seine Anlage im Herbst oder Winter plant, profitiert von kürzeren Wartezeiten und kann die Installation rechtzeitig zum Frühling abschliessen. In Kantonen wie Wallis, Graubünden und Tessin sind die Sonneneinstrahlungswerte besonders hoch – dort lohnt sich ein früher Start umso mehr. Die Pronovo-Warteliste für Einmalvergütungen beträgt aktuell 3–6 Monate, weshalb eine vorausschauende Planung empfehlenswert ist.

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